Konservierende BodenbearbeitungDirektsaat
// 16. Februar 2012

Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V.

Jahreshauptversammlung "Frühsommertrockenheit und nasse Ernte 2011 - wie gehen wir mit Extremen um?"
  • 9:00 bis 16:30 Uhr
Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI)
Bundesallee 50
38116 Braunschweig


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// 16. Februar 2012

RAPOOL-Ring GmbH

"RAPOOL-Fachtagung"

  • 9:00 Uhr
Braugut Hartmannsdorf
Chemnitzerstraße 2
09232 Hartmannsdorf


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// 24. Februar 2012

Sächs. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

"Düngungstagung - Effizienter und umweltgerechter Nährstoffeinsatz"

  • 9:00 bis 13:00 Uhr
Gaststätte "Groitzscher Hof"
Zum Kalkwerk 3
01665 Triebischtal OT Groitzsch


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// 01. März 2012

Winterveranstaltung und Mitgliederversammlung unseres Vereins

"Wurzeln - Grundlage allen Pflanzenwachstums"

  • 10:00 bis ca. 15:00 Uhr
     
Gaststätte "Brautgut Hartmannsdorf"
Chemnitzer Straße 2
09232 Hartmannsdorf


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// 15. März 2012

Sächs. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

"Sachsen im Klimawandel"

  • 13:30 bis 17:30 Uhr
Technologie- und Gründerzentrum Bautzen
Preuschwitzer Straße 20
02625 Bautzen


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// 03. November 2011

"Es ist 5 vor 12, aber wir haben unser Schicksal selbst in der Hand..."

Auftakt-Winterveranstaltung unseres Vereins widmet sich im Pflanzenschutz dem Thema Resistenzen 

 
Unsere 1. Winterveranstaltung im herbstlichen Ambiente der Turmgaststätte "Löbauer Berg" widmete sich dem Thema "Ungräser - Bekämpfungserfolg trotz drohender Resistenzen?". Die beiden Referenten Holger Bär vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie Dr. Michael Stahl von Bayer CropScience informierten über den Stand der Resistenzentwicklung und Möglichkeiten der Prävention.

Wie Herr Bär untermauerte, wäre es "5 vor 12" für uns Landwirte. Vor allem Resistenzen bei Ackerfuchsschwanz und Windhalm seien vorherrschend. Er dämpfte jedoch die Ängste der anwesenden Landwirte. Resistenzen seien in Sachsen zwar nachgewiesen worden, aber die Situation in anderen Bundesländern, vor allem Niedersachsen und Schleswig-Holstein, sei wesentlich dramatischer. Wie er in seinen Ausführungen darstellte, hätten wir Landwirte alle Möglichkeiten zur Vorbeugung noch selbst in der Hand. Er zeigte auch auf, dass mit Maßnahmen wie
 
  • vielseitiger Fruchtfolge (regelmäßiger Wechsel Winterung-Sommerung)
  • einer soliden Grundbodenbearbeitung (hier wurde durchaus auch vom Pflugeinsatz gesprochen)
  • der Bestandsführung (Sortenwahl, keine Frühsaaten, Stoppelbearbeitung)
  • und als letztem Mittel das Herbizidmanagement (Wechsel zwischen den Wirkstoffen und -gruppen)
dem Problem wirksam entgegengewirkt werden kann.
 
Dr. Michael Stahl unterstrich in seinem Vortrag, dass sich die Abbaurate von Herbiziden im Boden deutlich verlängert, wenn trockene Bedingungen vorherrschten. Gerade nach der Applikation würden an trockenen Standorten durchaus Nachwirkungen im Sommer und Herbst bei Folgefrüchten festzustellen sein.
Vor allem aber wirke sich der pH-Wert wesentlich auf den Abbau der Herbizide aus. Hohe pH-Werte würden die Hydrolyse herabsetzen und so zu längeren Halbwertzeiten führen. Niedrige pH-Werte würden zu einer höheren Löslichkeit der Herbizide führen, was die Gefahr von Auswaschung erhöhen würde.
Auch der C-Gehalt im Boden wirkt sich auf den Abbau der Herbizide aus. Ein hoher C-Gehalt führe nach eigenen Untersuchungen zu einem schnelleren mikrobiellen Abbau.

Unsere Auftakt-Winterveranstaltung ging nahtlos über in unseren abschließenden 7. Feldtag unserer Feldtagreihe "Zwischenfruchtanbau", der unweit des Veranstaltungsortes im Landwirtschaftsbetrieb Reinhard Mosig stattfand.